
Cottbuser Ostsee "Eine Vision nimmt Gestalt an!" Cottbus 2000-2005
Im Ostraum der Lausitzmetropole Cottbus befindet sich der Tagebau Cottbus-Nord, dessen Flächen ca. 1/5 des gesamten Stadtgebietes einnehmen. Nach Abbau der Braunkohle 2017 wird bis 2030 ein ca. 19 qkm großer Binnensee entstehen. Dies birgt die einzigartige Chance zur Schaffung einer unverwechselbaren Tagebaufolgelandschaft, mit Wirkung auch über die Region hinaus.
- 2000 lobte die Stadtverwaltung Cottbus einen Wettbewerb aus.
- 2003 wurde eine Zukunftswerkstatt durchgeführt.
- 2004-2005 Entwicklung des Masterplans
- 2006-2011 Teilraumliche Realisierungskonzepte
Die Ergebnisse des Wettbewerbes dienten als Grundlage für eine intensive Öffentlichkeitsphase, um die Bürger vor Ort über dieses Vorhaben zu informieren und in den langfristig angelegten Planungsprozess einzubeziehen. Das Büro erstellte eine stationäre Ausstellung ebenso wie eine Wanderausstellung für die künftigen Anrainergemeinden des Sees. Im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen erhielten interessierte Bürger Erläuterungen zu den preisgekrönten Konzepten und zum Planungsfortgang.
Die Erarbeitung des Entwicklungsplans für die Neu- und Umstrukturierung der Region erfolgte im Rahmen einer Zukunftswerkstatt dialogorientiert und mit hohem öffentlichen Charakter. Das Büro führte im Auftrag der Stadt zunächst einen mehrteiligen Workshop zur konkreten Projektvorbereitung und zur Bestimmung der Rahmenbedingungen für einen Gesamtplan als Masterplan durch.
Die Zukunft(s)werkstatt Cottbuser Ostsee entwickelte dabei Zukunftsbilder jenseits tradierter Planungsebenen und -verfahren für die Gesamtstadt und verstand sich bewusst als innovativer und kreativer Beitrag zur aktuellen Problemlage der Städte in Deutschland.
Der im Ergebnis vorliegende Masterplan Cottbus-Ostsee stellt ein langfristig tragfähiges und prozessorientiertes Handlungskonzept zur etappenweisen Umsetzung von Planungszielen dar. Er dient nun als Grundlage für weiterführende qualifizierende Teilbereichsplanungen (Parkway. Aussichtsturm Bärenbrücker Höhe u.a.).
Zukunftswerkstatt, Masterplanung, 2003-2005

Wettbewerb, 2000
Auslober:
Stadt Cottbus, vertreten durch die Stadtverwaltung Cottbus, Baudezernat -
Stadtplanungsamt -, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden; Teichland, Gosda,
Grötsch, Haasow, Heinersbrück und Kathlow.
Teilnehmer:
329 Bewerber / 1. Phase: 49 Teilnehmer
/ 2. Phase: 22 Teilnehmer
Wettbewerbsergebnis
1. Preisgruppe:
Studio.eu, Paola Cannavo, Mona Ippolita Nicotera, Francesca Venier, Rom/ Mailand
mit Stefan Tischer, Berlin
Michael Rosenstock, Berlin
Blauwert Architektur, Thomas Geissler, Stuttgart
2. Preisgruppe:
Jens Metz, Frederic Brouillet, Paris
Dejozé & Dr. Ammann, Dr.-Ing. Kristin Ammann-Dejozé, Münster
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