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"Bühnen Köln am Offenbachplatz", 2008

Die Bühnen Köln haben für den Umbau des Opernhauses sowie den Neubau des Schauspielhauses und der Produktionsstätten am Offenbachplatz einen internationalen Architektenwettbewerb ausgelobt. Das Büro Fiebig Schönwälder Zimmer wurde mit dem Wettbewerbsmanagement beauftragt. Die Gesamtkoordination der Baumaßnahmen erfolgt durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln.

Das Bauprogramm umfasst neben vier Spielstätten (Oper, Kinder-/Kammeroper, Schauspiel und Studiobühne) u.a. die für den Betrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen und technischen Funktionsbereiche, Proberäume für Musiktheater, Schauspiel und Ballett, Künstlergarderoben sowie Betriebs- und Aufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Die zu realisierende Hauptnutzfläche beträgt insgesamt rund 38.000 qm.

31 Teilnehmer, z.T. vorab namentlich bestimmt und z.T  in dem vorgeschalteten Bewerberverfahren ermittelt, haben einen Entwurf eingereicht.
Den 1. Preis erhielten Atelier d’architecture Chaix & Morel + Associés aus Paris (F) mit JSWD – Architekten + Planer aus Köln (D).

Die Architekten platzieren einen siebengeschossigen Solitär an der Südostecke des Offenbachplatzes und stellen die Oper komplett frei. Indem das  umfangreiche Raumprogramm aus Schauspielhaus (675 Plätze), Studiobühne und Kinder-/Kammeroper (je 200 Plätze) sowie Gastronomie an der Nord-Süd-Fahrt räumlich konzentriert und die Werkstätten unter die Erde gelegt werden, kann dort, wo bisher das Schauspielhaus steht, ein neuer Stadtplatz entstehen. Ein Werkstattgraben, der den neuen Platz durchzieht, ermöglicht die natürliche Belichtung der unter Platzniveau liegenden Produktionsräume und erlaubt Passanten zugleich neue Einblicke in die ansonsten unsichtbaren komplexe Abläufe der Theaterproduktion.

Wettbewerbsergebnis

Abb.:Heinle, Wischer und Partner, Berlin
Abb.: Atelier d’architecture Chaix & Morel / JSWD - Architekten

1. Preis – Atelier d’architecture Chaix & Morel + Associés aus Paris (F) mit JSWD – Architekten + Planer aus Köln (D)

2. Preis – Nieto Sobejano, Madrid

3.Preis - Atelier 5, Bern

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