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"Neubau des Hasso Plattner Institut in Potsdam", 1999

Im Herbst 1998 gründete Prof. Dr. Hasso Plattner, Mitbegründer und Vorstandssprecher der Softwarefirma SAP, das gemeinnützige "Hasso-Plattner-Institut für Software-Systemtechnik GmbH", an dem gezielt Software-Ingenieure ausgebildet werden sollen. Mit einem Kapitalgrundstock von 100 Millionen DM ausgestattet, der für 20 Jahre ein jährliches Budget von mind. 5 Mio. DM garantiert, ist diese Stiftung nach Aussage des Wissenschaftsministers des Landes Brandenburg, Steffen Reiche, eine der größten in der Geschichte der Bundesrepublik.

Als Grundstück für den geplanten Neubau stellte das Land ein Areal am Bahnhof Griebnitzsee in Potsdam Babelsberg zur Verfügung, wo sich einer der Entwicklungsschwerpunkte der Universität Potsdam befindet. Auslober war das Hasso Plattner Institut für Softwaresystemtechnik GmbH, vertreten durch die PHF, Projektmanagement- und Baubetreuungsgesellschaft mbH.

Das Büro, projektleitend Barbara Zimmer, betreute das Auswahlverfahren sowie den Realisierungswettbewerb für die Baumaßnahme. Dabei erwies sich der Stifter als engagierter Bauherr, der seine Vorstellungen hinsichtlich Gestaltung, Struktur, Dimension und Anordnung der Gebäude wie auch bzgl. der landschaftsplanerischen Einbettung des Ensembles konstruktiv den ausgewählten Wettbewerbsteilnehmern auch im persönlichen Gespräch zu vermitteln wußte.

Es bewarben sich 87 Büros, 7 Architekturbüros nahmen am Wettbewerb teil.
Die Gebäude des Frankfurter Büros Braun & Voigt und Partner erlauben es der Stiftung, sich in angemessener Weise in der Stadt Potsdam zu präsentieren.

Wettbewerbsergebnis

 

1. Preis: Braun & Voigt und Partner, Frankfurt

2. Preis: Knoche Architekten, Stuttgart

3. Preis: Jentz - Popp - Roloff - Wiesner, me di um Architekten, Hamburg

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