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„Besucherzentrum Schloss Sanssouci: Schweizerhauses“, 2011

Im Park Sanssouci mit seinem Garten- und Architekturensemble werden an Spitzentagen über 15.000 Parkbesucher gezählt. Doch die Kapazitäten, sowohl die des Schlosses Sanssouci als auch die des derzeitigen zentralen Besucherzentrums im Marstall gegenüber der Historischen Mühle, sind nicht ausreichend. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg plant daher mit einem Neubau die Erweiterung des bestehenden Besucherzentrums.

Das Gebäudeensemble im Bereich Historische Mühle mit Mühlenhaus, Marstall und Wagenremise im östlichen Teil des Parks Sanssouci, soll um einen Neubau am Standort des ehemaligen, im zweiten Weltkrieg zerstörten Schweizerhauses ergänzt werden. Das neue Gebäude wird die Funktion eines Besucherzentrums für Gruppentourismus übernehmen.
Zusammen mit dem derzeitigen Besucherzentrum im Marstallgebäude wird der Neubau den Besucherempfang für den Parkbereich Sanssouci - Ost übernehmen. Der Neubau soll - neben anderen Neubau- und Bestandsimmobilien - in Öffentlich-Privater-Partnerschaft (ÖPP Projekt oder auch PPP) durch einen privaten Partner realisiert, finanziert und langfristig unterhalten werden.

Ziel des Verfahrens war der Entwurf eines gestalterisch anspruchsvollen Neubaus in der Kubatur des ehemaligen Schweizerhauses als modernes repräsentatives Besucherzentrum unter Berücksichtigung seiner historischen und städtebaulichen Bedeutung innerhalb des denkmalgeschützten Gebäudeensembles. Die Fertigstellung ist bis 2013 vorgesehen. Die Neuinterpretation des Schweizerhauses sollte in eine würdige, der Bedeutung des Weltkulturerbes angemessene Architektursprache übersetzt werden.

Die Auslobung erfolgte als nicht offener Wettbewerb nach RPW 2008 für Architekten mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren. 11 Büros bzw. Bürogemeinschaften nahmen am Wettbewerb teil. Die Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro wurde empfohen.

Wettbewerbsergebnis

Abb.: Peter Kulka
Abb.: Peter Kulka Architektur Dresden GmbH

1. Preis –Peter Kulka Architektur Dresden GmbH

Verfasser: Peter Kulka, Philipp Stamborski
Mitarbeiter: Philipp Bayer
Sonderfachleute: Engelbach + Partner GmbH, Dresden (Statiker)

2. Preis – Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin

Verfasser: Bruno, Fioretti, Marquez
Mitarbeiter: Emmanuele Contini, Ricardo Sanequerin, Lorenz Kirschner

3. Preis – Sunder-Plassmann Architekten, Kappeln

Verfasser: Gregor Sunder-Plassmann
Mitarbeiter: Nick Sauer, Dörte Bünning, Stephanie Kausior, Christina Kühl

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